«Unter keinen Umständen zu akzeptieren»

// Am 2. September fasste die Staatspolitische Kommission des Nationalrates (SPK-N) im Rahmen der Beratung zur Vorlage 13.030, Revision des AuG den Beschluss, dass «mit 12 zu 12 Stimmen und Stichentscheid des Präsidenten die Möglichkeit eines Familiennachzugs für vorläufig aufgenommene Ausländerinnen und Ausländer (VA) abgeschafft wird.»

Dieser Vorschlag der SPK-N ist absolut inakzeptabel und ergo unserer Gesellschaft nicht würdig. Wir fordern National- und Ständerat auf, bei Behandlung dieser Vorlage ab der kommenden Herbstsession, diesen Vorschlag aufzuheben, alternativ- und ersatzlos zu streichen und nicht mehr darauf zurückzukommen! Dazu haben wir einen Protestbrief formuliert, der hier unterzeichnet werden kann.


droitalafamille


Zum Recht auf Familie für vorläufig aufgenommene Personen aus rechtlicher Perspektive und als Reaktion auf den Vorschlag der SPK-N gibt es hier ein Factsheet der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH:

3 thoughts to “Protestbrief: «Recht auf Familie»

  • Nicola Goepfert

    Viele Familien werden über mehrere Jahre getrennt, weil ein Teil der Familie eine gefährliche Flucht auf sich nimmt. Vorläufig aufgenommene Perdonen bleiben oft viele Jahre in der Schweiz. Die Bemühungen müssten in die Richtung gehen, solche Familien wieder zusammen zu führen. Den Familiennachzug jedoch sogar gesetzlich zu verbieten ist widerlich und unmenschlich!

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  • Bettina Kambach

    DAnke für die Initiative!

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  • Wirth Caroline

    Menschlichkeit und Mitgefühl sind Pfeiler auf dem ein Rechtstaat und Demokratie aufgebaut sind deshalb nicht abzuschaffen

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